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Mit Kindern in den Urlaub: Diese Regeln gelten / Endlich wieder Hansa-Park!

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Guten Tag, liebe Leserin, guten Tag, lieber Leser!
Es gibt so Tage, die beginnen schöner als andere. “Mama, du bist der Beste”, ins Ohr geraunt von der Jüngsten, unterstrichen mit liebevollem Gepatsche im Gesicht. Da verrät der Blick auf die Uhr zwar, dass es bis zum Weckerklingeln noch etwas hin ist, aber was stört das den Besten. 
Andere Tage hingegen beginnen – wie sag’ ich es diplomatisch - weniger angenehm. Mies geschlafen, Zeh gestoßen, Kaffee alle. “Mama, du siehst älter aus als Papa.” Freundlicher Smalltalk mit marmeladenverschmiertem Mund. “Herzlichen Dank auch, liebe große Tochter. Habe ich dir schon mal gesagt, dass deine Schwester netter ist als du.”  
Sage ich natürlich nicht, sollte ich aber vielleicht. Sie ist ehrlich zu mir – auch wenn mir in diesem Fall eine kleine Lüge möglicherweise besser gefallen hätte. Sollte ich nicht auch ehrlich zu ihr sein? Schließlich gilt Ehrlichkeit gemeinhin als hehre Tugend. Versuchen wir nicht alle, unsere Kinder zu aufrichtigen Menschen zu erziehen? Sollten wir nicht also auch ihnen gegenüber mit gutem Beispiel vorangehen? 
Die Frage ist nur: Wie viel Ehrlichkeit vertragen Kinder? Wenn wir ehrlich sind, vertragen schon wir Erwachsenen nicht immer die komplette Ladung.  
“Das Kleid steht dir nicht.”  “Das Essen war wirklich gewöhnungsbedürftig.” “Die alte Chefin war wesentlich kompetenter.” Oder – und das ist wohl die Königsdiszplin - wie es schon Michael Mittermeier formulierte: “Ich mag dich, aber dein Kind ist ein Arschloch.” 
Es ist so eine Sache mit der Ehrlichkeit. Stets eingefordert, birgt sie doch auch enormes Konfliktpotential: Sage ich meinem Kind, dass ich seinen neuen Kumpel nicht leiden kann? Dass ich es nicht ertrage, noch eine weitere Folge “Ninjago” zu besprechen? Dass “Bibi und Tina” schrecklich sind und Einhörner sowieso? Fordere ich es auf, sich artig bei Oma zu bedanken, auch wenn das Geburtstagsgeschenk ein Reinfall war? 
Ich für meinen Teil lade jetzt erstmal das nette Kind von gegenüber ein. “Bist du etwa schon 30”, äußerte es äußerst ungläubig bei seinem letzten Besuch. Und das nenne ich ehrlich mal gut erzogen. 
Bleiben Sie jung.
Herzliche Grüße schickt Ihnen
Ilka Schmidt-Martens
Redakteurin
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Erschienen bei Hanser Literaturverlage, erhältlich für 14 Euro im Buchhandel. Das Buch eignet sich für Kinder zwischen drei und sechs Jahren.
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Unser Lieblings-Lied der Woche:
Passend zur Jahreszeit läuft “Die große Pause” von Desirée Klaeukens (“Unter meinem Bett 2”) aktuell in Dauerschleife im Kinderzimmer. So schön hat wohl noch niemand das Sommer-Ferien-Sonne-Eis-Draußen-Glück musikalisch eingefangen. Und wenn es nicht mehr nur hilft, die Tage bis zum Urlaub zu zählen, hilft Gisbert zu Knyphausen: “Immer muss ich alles sollen” von derselben Platte.
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