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Masken im Unterricht noch sinnvoll? Corona-Regeln in Schulen strenger als in Discos

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Guten Tag, liebe Leserin, guten Tag, lieber Leser!
Seit gut zwei Wochen hat uns eine ordentliche Erkältung fest im Griff - vor allem meinen zweijährigen Sohn hat es richtig erwischt. Erst Fieber, dann Husten, Schnupfen. Das Fieber war schnell wieder weg, aber der Husten hält sich hartnäckig. Dass mein Freund und ich uns ansteckten, blieb nicht aus. Wir können mit unserer Schniefnase auch mal im Home-Office arbeiten, um die Arbeitskollegen nicht anzustecken.
Doch wie lange lässt man das Kind lieber daheim? Ich habe ja inzwischen gelernt: Kita-Kinder bringen irgendwie immer etwas mit nach Hause. Doch wann ist ein Kind wirklich krank und wann wieder so gesund, um es wieder unter Kinder zu lassen? Gerade in Corona-Zeiten beschäftigt mich das Thema. Ich möchte meinen Sohn und natürlich auch andere nicht gefährden.
Ich war mit meinem Sohn natürlich gleich beim Kinderarzt. Klar war, kein Corona, erstmal zu Hause bleiben - eine Woche lang. Die Grippewelle kommt heftiger und früher im Jahr als erwartet, weil durch das coronabedingte Ausbleiben der Grippe im vergangenen Jahr das Immunsystem vieler Kinder geschwächt ist, erzählte er mir.
Als es nach einer Woche nicht besser wurde, war ich wieder dort. Trotz leichtem Husten bekam ich vom Arzt das Go, ihn zwei Tage später wieder in die Kita zu schicken. Gut, dass er mir die Entscheidung abgenommen hatte, ich wäre mir unsicher gewesen - im Hinterkopf ja immer den sogenannten von der Kita ans Herz gelegten Schnupfenplan vom Land.
Hätte ich auf meinen Sohn gehört, wäre er schon nach ein paar Tagen wieder in die Kita gegangen. “Mama, ich bin wieder fit. Ist heute Kindergarten?”, bekam ich jeden Morgen zu hören.
Also kommen Sie gut durch die Erkältungszeit!
Herzliche Grüße schickt Ihnen als Newsletter-Neuling
Beke Zill
Redakteurin Lübecker Nachrichten
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Unser Lieblings-Buch der Woche:
Fotos: Stock Adobe, privat, Oetinger
Fotos: Stock Adobe, privat, Oetinger
Gerade jetzt zum Herbst machen Spaziergänge mit den Kindern durch den Wald richtig Spaß. Passend dazu gibt es ein tolles Buch zum Vorlesen, Lernen und Entdecken von Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben. Mit „Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ schickt der Autor die Kinder förmlich in den Wald zum Selberforschen und Ausprobieren. In einer sehr lustigen und unkomplizierten Art und Weise erzählt Wohlleben in dem Buch, dass Bäume zum Beispiel einmal im Jahr aufs Klo gehen, Buchenblätter eigentlich ganz lecker schmecken und man Fichtenharz wie Kaugummi kauen kann. Kleine Rubriken wie „Schau mal“ oder „Probier’s aus“ geben ganz konkrete Tipps und Hinweise. Das Buch wird empfohlen für Kinder ab sechs Jahren, mein zweijähriger Sohn hat allerdings auch schon gerne zugehört und wollte gleich darauf draußen in den Wald stürmen und nachschauen, ob der Baum denn schon auf dem Töpfchen war…
“Hörst du, wie die Bäume sprechen?” von Peter Wohlleben ist im Oetinger-Verlag erschienen (126 Seiten, 18 Euro) und eignet sich für Kinder ab sechs Jahre. Auch Erwachsene können noch viel lernen. Ein schönes Buch auch zum Vorlesen.
Hört sich gut an

Unser Lieblings-Podcast der Woche:
Die Sendung mit der Maus kennt wohl jeder, doch in der ARD-Audiothek gibt es Lach- und Sachgeschichten mit dem kleinen Tierchen auch zum Hören. Besonders am Abend kurz vor dem Einschlafen liebt es mein zweijähriger Sohn, bei Gute Nacht mit der Maus den Hörspielen, Gedichten und auch der lustigen Musik zu lauschen. Besonders spannend - auch für mich - war die Episode “große und kleine Bären” mit Liedern rund ums Großwerden und Käpt`n Blaubär, der den Kindern die Weiten des Weltraums erklärt. Die ARD hat übrigens zum 30-jährigen Geburtstag von Käpt'n Blaubär am Sonntag, 26. September, viele Geschichten rund um die Sendung im Programm.
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